Merkliste

Open-Air aus Überzeugung – was hinter den Kulissen der Filmnächte passiert

Dienstag 22. Juli 2025

Unsere Projektmanager Carla Albrecht und Felix Pohl haben in den vergangenen Wochen einiges für die Filmnächte Dortmund gerockt. Die beiden gingen mit verschiedenen Erfahrungen an das Projekt heran. Felix war vor einigen Jahren mit seiner eigenen Gastro am Hafen vertreten und hat seitdem das Viertel sehr lieben gelernt. Ihn fasziniert, wie hier verschiedenste Player, von Blaumann-Träger bis Businessman, zusammentreffen und wie das Hafengebiet der Dortmunder Subkultur einen wunderbaren Spielraum bietet. Carla hingegen hatte mit dem Hafen bisher kaum Berührungspunkte – er war einfach zu weit weg von ihrer bisherigen Basis. Nun ist sie froh, hier eine neue Kultur mit entstehen lassen zu können. Beide freuen sich, Kunst- und Kulturschaffenden, die selten eine Bühne finden, hier sogar einen großen Schauplatz bieten zu können.

Mehr als nur Kino 

Und genau diese Bühne für Kunst- und Kulturschaffende war schon immer ein wichtiger Bestandteil bei den Filmnächten. Für die Sonderveranstaltungen muss die Fläche größere Personenmengen fassen können und, ein etwas höherer Lautstärkepegel sollte auch in Ordnung gehen. Daher kam das Team bei der Standortsuche für dieses Jahr auf den Hafen. Die Kulisse ist laut Felix obendrein cineastisch traumhaft: „Der Ort selbst spricht für sich – man möchte dort unter Sternenhimmel Filme schauen und Konzerten lauschen.“ 

Doch bis auf der Fläche ein lauer Sommer-Kinoabend stattfinden kann, muss einiges bewegt werden. Denn auf der Fläche gibt es gar keine Infrastruktur: kein Wasser, kein Strom, der Boden ist uneben. Das Team ist beim Aufbau wortwörtlich bei null gestartet. 

Carla und Felix wollten das Gelände so gestalten, dass es auch in Zukunft lange mit den Filmnächten Dortmund bespielt werden kann – auch wenn die tatsächliche zukünftige Nutzung noch in den Sternen steht. Denn die Fläche könnte zeitnah verkauft und bebaut werden. Trotzdem gestalten die beiden die Kulisse zu einer Lichterketten-Atmosphäre. „Das Gerüst der Halle dient als in Szene gesetztes Element, um sowohl der Gastro als auch dem Kino selbst einen Rahmen mit Industrie-Charme zu bieten“, so Carla 

Open-Air-Gastro

Die Filmnächte laden schon zum Verweilen am Nachmittag ein. Denn die Gastrofläche ist auch außerhalb des Kinos für jeden geöffnet. Auf Bierbänken, Loungemöbeln und Strandliegen laden 200 Sitzplätze ein, den Sommer am Hafen zu genießen.

Dazu können die Besucher ein besonderes Sortiment genießen: Knut Hansen Gin, Limoncello Spritz, Déjà-Vu gibt es sowohl mit als auch ohne Alkohol. Hitzefrei liefert regionales und nachhaltiges Eis. Und die Klassiker Popcorn, Nachos und Currywurst mit Pommes sind natürlich auch zu bekommen. Erst wer später einen Film sehen möchte, geht mit seinem Ticket in den abgetrennten Kinobereich.

Darüber hinaus ist das Publikum zu einem bunten Programm eingeladen. Es gibt kleine Konzerte, Festivals oder auch besondere Formate wie einen Plattenflohmarkt. In den nächsten Jahren möchte das Team um Carla und Felix die Kulturfläche ausbauen, etablieren, Kultur schaffen – einfach ein Nährboden für Veranstaltungen sein.

Vorfreude

Diesen Sommer freut Carla sich schon auf die Sonderveranstaltungen und Kinoabende in lauwarmen Sommernächten. Felix ist darüber hinaus gespannt, zum Hafen zurückzukehren und viele Menschen, darunter auch ehemalige Gäste, wiederzutreffen.

Zu guter Letzt : die Lieblingsfilme von den beiden

Carlas Top 3 sind: 

» Dune  

» Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding

» Star Wars

Felix Top 3 sind:

» Coach Carter  

» Space Jam

» Fear and Loathing in Las Vegas

%_content%
%_content%
%title%
%content%