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Das war der Filmnächte-Sommer 2026

Montag, 07. September 2026

Von Dresden bis Leipzig, von Dortmund bis Cottbus und Schwarzkollm: Die Filmnächte blicken auf einen besonderen Sommer 2026 zurück. Kino, Musik, Konzerte und Kulturveranstaltungen brachten an fünf Standorten Menschen unter freiem Himmel zusammen. Besonders erfreulich entwickelte sich das Kino am Dresdner Elbufer: Knapp 70.000 Kinobesucher*innen kamen in diesem Jahr – über 10.000 mehr als im Vorjahr.

Mit dem letzten Abspann ist am Sonntag auch an den letzten zwei Standorten Dortmund und Cottbus die Filmnächte-Saison 2026 zu Ende gegangen. Hinter uns liegen Monate voller großer Filme, besonderer Gäste, Musik, Konzerte und neuer Formate. Vor allem aber voller gemeinsamer Sommerabende.

Jeder der Filmnächte-Standorte hat dabei seinen eigenen Charakter: die große Kulisse am Dresdner Elbufer, die Galopprennbahn Scheibenholz in Leipzig, der Dortmunder Hafen, der Spreeauenpark in Cottbus und die besondere Atmosphäre auf der KRABAT-Mühle in Schwarzkollm. Was sie verbindet, ist die Idee, Kino und Kultur an außergewöhnlichen Orten gemeinsam zu erleben.

 

226.160 Besucher*innen kamen in diesem Sommer zu den Filmnächten am Elbufer. Besonders erfreulich war die Entwicklung des Kinoprogramms: Mit knapp 70.000 Kinobesucher*innen kamen rund 10.700 Gäste mehr als 2025. Ein deutliches Plus und ein starkes Signal für das gemeinsame Kinoerlebnis unter freiem Himmel.

Dabei begann die Saison herausfordernd. Die große Hitze zum Auftakt verlangte Gästen und Team einiges ab und führte zur Absage von zwei Veranstaltungen. Danach allerdings zeigte sich am Elbufer die ganze Bandbreite der Filmnächte. „Hannah Montana“ brachte eine neue Generation vor die große Leinwand, „Same Sun“ setzte einen besonderen Akzent und zum 25-jährigen Jubiläum von „Der Schuh des Manitu“ war Michael „Bully“ Herbig persönlich zu Gast. Mit Nick Cave und Moby standen zudem zwei internationale Ausnahmekünstler auf der Bühne vor der Dresdner Altstadtkulisse.

Auch abseits der großen Konzert- und Kinoabende gab es viel zu entdecken: Die Pink PIXEL Party, S!NG, „Spaziergang nach Syrakus“ mit Charly Hübner vor Ort und der Vinyl-Flohmarkt GRILLEN mit RILLEN stehen exemplarisch für einen abwechslungsreichen Sommer zwischen Film, Musik, Live-Programm und neuen Veranstaltungsformaten.

Und auch kulinarisch gab es ein besonderes Highlight: 2026 entwickelten die Filmnächte erstmals ihren eigenen Wein in Kooperation mit dem Radebeuler Weingut Schloss Wackerbarth.

In Dortmund begann die Saison gleich mit einer Premiere: Beim Dortmund-Double-Feature liefen Oh Fortuna und Bang Boom Bang an einem Abend.

Ab da zeigte sich, was der Standort am Hafen alles sein kann. Das Programm reichte vom Familienkino und klassischen Abendfilmen über Comedy bis zu Konzerten und Kulturveranstaltungen.

Zu den besonderen Abenden gehörten die Sunset Sessions, allen voran „Jazz at the Movies“. Einen anderen Blick auf das Thema Film bot der Kurzfilmabend der Freien Szene Film Dortmund. Neben starken Produktionen aus der Region gaben die Filmschaffenden im Gespräch spannende Einblicke in ihre Arbeit und hinter die Kulissen der Filmproduktion.

Zum eigentlichen Hauptdarsteller wurde dabei immer wieder der Ort selbst: Wasser, Hafen, Sonnenuntergang und Open-Air-Kino bildeten eine Kulisse, die die unterschiedlichen Veranstaltungen miteinander verband. So entstand am Dortmunder Hafen nicht nur eine Reihe einzelner Veranstaltungen, sondern ein gemeinsamer Dortmunder Sommer.

Auch in Leipzig lief die Saison 2026 besser als je zuvor: Auf der Galopprennbahn Scheibenholz kamen an 33 Veranstaltungstagen gut 20.000 Gäste zu den Filmnächten, wodurch die Filmnächte Leipzig einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Auch hier wurden neue Formate ausprobiert. So fanden neben den normalen Kinoabenden auch Veranstaltungen wie das „Phat Cat Comedy XXL Open Air“ oder die „Coffee Party XXL“ statt. Zudem gab es auch in diesem Jahr Starbesuche und Premieren unter anderem mit der „SOKO“- und der „In aller Freundschaft“- Nacht.

Mit seinen rund 800 überdachten Tribünenplätzen und der besonderen Atmosphäre der traditionsreichen Galopprennbahn bleibt der Leipziger Standort einer der außergewöhnlichsten Kinoorte Deutschlands und hat sich nun 2026 einmal mehr als fester Bestandteil des Leipziger Kultursommers bestätigt.

Auch an den kleineren Standorten der Filmnächte – Cottbus und Schwarzkollm – wurde 2026 wieder gemeinsam Kino unter freiem Himmel erlebt. Neben Klassikern wie „Dirty Dancing“ wurden hier ebenfalls aktuelle Blockbuster und Previews gezeigt und vor allem: dank jeweiliger Partner kostenloses Familienkino angeboten. In Cottbus wurde der Rosengarten im Spreeauenpark zudem neben dem Kino auch für neue Veranstaltungsformate genutzt. So fanden in diesem Jahr Kulturbühnen wie das „Quizlabor – Filmspezial“, „S!NG – Die große Mitsingrevue“ und „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ statt. 

Wiebke Lühmann war zusammen mit ihrem Film “Same Sun” bei den Filmnächten Leipzig & Filmnächte am Elbufer zu Besuch.

Musik auf der Leinwand: Filmnächte Soundtrack

Ein Format verband in diesem Jahr gleich mehrere Standorte besonders: der Filmnächte Soundtrack. Die Reihe widmet sich Filmen, bei denen die Musik mindestens genauso wichtig ist wie die Bilder.

Von Mamma Mia! und Hannah Montana über Dirty Dancing und Michael bis zu Bohemian Rhapsody waren Musikfilme und große Soundtracks in Dresden, Leipzig, Dortmund, Cottbus und Schwarzkollm Teil des Filmnächte-Sommers.

Und weil die Musik nicht mit dem Abspann enden muss, gibt es dazu die Filmnächte Soundtrack Playlist. Sie versammelt Songs aus den Filmen und die Musik dieses Sommers – für den Weg zu den Filmnächten, den nächsten Abend mit Freund*innen oder einfach, um den Sommer noch ein bisschen länger festzuhalten.

Hier geht’s zur Playlist: https://filmnaechte.de/news/der-filmnaechte-soundtrack-2026

Ein großes Danke

Ein Filmnächte-Sommer entsteht nicht allein auf der Leinwand oder auf der Bühne. Hinter jedem Abend stehen viele Menschen, die planen, aufbauen, organisieren, programmieren, verkaufen, kommunizieren, ausschenken, für Sicherheit sorgen und auch dann weitermachen, wenn Wetter oder Technik andere Pläne haben.

Deshalb gilt zum Saisonabschluss ein großes Dankeschön an unsere Partner und Sponsoren, Dienstleister*innen, Veranstalter*innen und Künstler*innen, die beteiligten Städte, Behörden und Institutionen und natürlich an die Teams an allen fünf Standorten.

Und vor allem: Danke an alle unsere Besucher*innen, die auch 2026 wieder mit uns Filme gesehen, Musik gehört, gefeiert, gelacht und Sommerabende miteinander verbracht haben.

„Die Filmnächte leben von ihren Orten, aber vor allem von den Menschen, die sie füllen. Dass wir an so unterschiedlichen Standorten gemeinsam Kino, Musik und Kultur unter freiem Himmel erleben, macht diesen Sommer für uns aus. Besonders freut uns, dass das Kino wieder deutlich zulegt. Das nehmen wir als Rückenwind für 2027 mit.“ – Philip Hartmanis, Geschäftsführer Filmnächte

Jetzt seid ihr gefragt

Mit dem Ende der Saison beginnen bereits die Planungen für den nächsten Filmnächte-Sommer. Und dabei möchten wir wissen, was ihr denkt.

Was war euer persönlicher Filmnächte-Moment 2026? Welcher Film oder welche Veranstaltung ist euch besonders in Erinnerung geblieben? Was hat euch gefallen und was können wir im kommenden Jahr besser machen?

Mit unserer Feedback-Umfrage 2026 möchten wir eure Erfahrungen, Ideen und Wünsche mit in die Planung für 2027 nehmen.

→ Jetzt an der Filmnächte-Umfrage teilnehmen: https://frag-doch-mal.de/Filmnaechte/

Danke für diesen Sommer. Wir sehen uns 2027!

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