Sonntag, 23 August 2020 20.30 Uhr
Kino

Reinhold Messner - die Legende live & Open-Air

Sonntag, 23 August
Beginn 20.30 Uhr
Einlass ab 19.30 Uhr
+
Details
Dokumentarfilm
Minuten
FSK:

Live-Vortrag + Dokumentarfilm (ca. 3,5h)

20:30 „Die große Zinne“ ein Reinhold Messner-Film

21:45 „Nanga Parbat – mein Schickalsberg“ live-Vortrag

Vom Bergsteiger zum Erzähler

Reinhold Messner ist einer der größten Abenteurer unserer Zeit und blickt auf ein Leben voller spannender Geschichten zurück. Es ist daher ein großes Glück für all diejenigen, die noch keinen 8000er bezwungen und noch keine Wüste durchschritten haben, dass Reinhold Messner über die große Gabe des Geschichtenerzählens verfügt. Zwei seiner Erzählformen, nämlich Dokumentarfilm und Live-Vortrag sind am 23. August, live am Elbufer zu erleben:

„Die große Zinne – 150 Jahre Kletterkunst“  – ein Reinhold Messner-Film

Durch alle Epochen waren die imposante Große Zinne und ihre beiden Schwestern Spielplatz und Ziel für die besten Felskletterer ihrer Zeit. Diese Meilensteine zeigt Reinhold Messner in seinem neuen Film mit aufwendig nachgestellten Kletterszenen unter Verwendung von Material und Ausrüstung der jeweiligen Epoche. „Mir geht es in diesem Dokumentarfilm um die Entwicklung des alpinen Kletterns von den Anfängen bis zur Gegenwart und wie sich der Zugang der Menschen zum Berg laufend verändert hat. Nirgendwo anders als an der Großen Zinne lässt sich dies besser demonstrieren“, erklärt Messner seine Motivation zum Film. In den historisch nachgespielten Szenen sind u. a. die Südtiroler Alpinisten Alex Waldboth, Martin Dejori, Simon Messner und Manfred Stuffer zu sehen. Den schauspielerischen Part und die Rolle des Paul Grohmanns übernimmt der Südtiroler Anton Algrang.

„Nanga Parbat – meine Schicksalsberg“ – der Live-Vortrag

Nanga Parbat – der deutsche Schicksalsberg. Historische Tragödien und heldenhafte Erfolge prägten seinen Mythos. Will man diesem nachspüren, kommt man nicht umhin, sich mit einem Italiener namens Reinhold Messner zu beschäftigen. Als junger, aufstrebender Bergsteiger erfand er hier einen revolutionär neuen Begehungsstil. Den schwerfälligen Expeditionen, mit enormen Aufwand an Mensch und Material, setzte er seinen schnellen, minimalistischen Alpinstil entgegen. Erfolgreich ist er damit, sehr sogar. Alle 14 Achtausender wird er in kurzer Zeit so bezwingen – aber, der Alpinstil ist nicht weniger gefährlich. Das Unglück passiert an jenem Berg, den er später als seinen persönlichen Schicksalsberg bezeichnen wird. Hier verlor Reinhold Messner seinen Bruder Günther. Trotz, oder vielleicht gerade wegen dieses Hintergrundes, kehrte Messner zum Nanga Parbat zurück, durchsteigt die Diamirflank im Alleingang. Nach der Hölle hat er damit den Himmel auf seinem persönlichen Schicksalsberg berührt.